Bericht von der 84. ADAC Sachsen-Anhalt Classic
Die ADAC Sachsen‑Anhalt Classic 2026 fand vom 10. bis 12. Juli in der Bauhausstadt Dessau‑Roßlau statt und verwandelte den historischen Golf‑Park Dessau in ein lebendiges Zentrum für Liebhaber klassischer Fahrzeuge. Erstmals wurde die Veranstaltung in Dessau ausgetragen, passend zum 100‑jährigen Bauhaus‑Jubiläum, das die Stadt 2025 und 2026 feierte. Mehr als hundert historische Automobile gingen auf die rund 195 Kilometer lange Strecke, die die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte Sachsen‑Anhalts miteinander verband.
Aus dem Classic-Team waren diesmal nur das Klaus-Günther Schur / Thomas Brusch auf Audi 50LS
Start- und Zielpunkt der Ausfahrt war der Golf‑Park Dessau, dessen Geschichte eng mit den Junkers‑Motorenwerken verbunden ist. Von dort führte die Route zunächst durch Roßlau und weiter nach Coswig sowie in die Lutherstadt Wittenberg. Anschließend ging es durch Oranienbaum zum eindrucksvollen Zwischenstopp in Ferropolis, der „Stadt aus Eisen“, wo die Teilnehmer ihre Mittagspause verbrachten. Am Nachmittag setzte sich die Tour entlang des Muldestausees und des Großen Goitzschesees fort und führte über Bitterfeld, Jeßnitz und Schierau zurück nach Dessau‑Roßlau. Ergänzt wurde die Strecke durch verschiedene Gleichmäßigkeits- und Sonderprüfungen, die den fahrerischen Anspruch der Veranstaltung unterstrichen.
Das Teilnehmerfeld zeigte die gesamte Bandbreite historischen Automobilbaus. Zu den ältesten Fahrzeugen gehörte ein Graham‑Paige 612 Open Tourer von 1929. Entlang der Strecke nutzten zahlreiche Zuschauer die Gelegenheit, die Fahrzeuge aus nächster Nähe zu erleben, und sorgten für eine besonders herzliche Atmosphäre.
Auch diesmal gibt es YouTube-Video zur Veranstaltung: https://www.youtube.com/watch?v=G1X6uUJMeqs
Am Sonntag klang die Veranstaltung mit einer Ausstellung der Oldtimer und der Siegerehrung auf der Terrasse des Golf‑Parks Dessau aus. Die Organisatoren betonten die große Begeisterung der Menschen entlang der Strecke und die Bedeutung der Classic als Verbindung von automobiler Kultur, regionaler Geschichte und touristischen Highlights wie dem Bauhaus, dem Gartenreich Dessau‑Wörlitz und dem UNESCO‑Biosphärenreservat Mittelelbe. Die Ausgabe 2026 wurde von Teilnehmern und Besuchern gleichermaßen als besonders abwechslungsreich, gut organisiert und atmosphärisch hervorgehoben.
Klaus und Thomas gelang dabei die Sensation mit dem Klassensieg in der Gruppe G. Mit einen minimalen Strafzeit 0,58 Sekunden in der Gleißmäßigkeitsprüfung war der Sieg eine Sichere Sache.
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Bericht von der 21. MSC Fallersleben Classic
Erneut ein Podium für die Gifhorner. Am 07.06.2026 veranstaltet der MSC Fallersleben die 21. MSC Fallersleben Classic „Rund um die Hoffmannstadt". Diesmal war das Wetter mit rund 15 Grad Celsius doch deutlich erträglicher als noch bei der Oldenburg-Rallye. Die Veranstaltung zählte auch zur NAOC der höchsten Wertung Deutschland im Bereich Oldtimer-Rallys.
Das volle Arsenal des AC-Gifhorn war wieder am Start. Team Thile/Görges auf BMW 318IS, Team Schur/Brusch auf Audi 50LS und unser jüngster Zugang Rüdiger Szengel mit VW Golf G60, fuhr diese Veranstaltung mit Torsten Schüttler. Sein Hauptbeifahrer hatte zu dieser Rally leider keine Zeit.
Die MSC Fallersleben Classic zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Oldtimerveranstaltungen in der Region Wolfsburg. Die Ausfahrt verbindet klassische Gleichmäßigkeits‑ und Orientierungsaufgaben mit einer genussvollen Tour durch die landschaftlich reizvolle Umgebung rund um Fallersleben.
Die MSC Fallersleben Classic führte die Teilnehmer vom Start am Denkmalplatz in Fallersleben über Weyhausen und Bokensdorf weiter nach Barwedel, Ehra‑Lessien, Tülau, Croya und Zicherie bis in den Drömling nach Kaiserwinkel. Von dort ging es über Rühen zum ersten großen Halt in Grafhorst, wo die Fahrzeuge während der Mittagspause am Sportplatz des TSV Grafhorst bestaunt werden konnten und das Hotel/Restaurant Krüger für die Verpflegung sorgte.
Nach dem Restart in Grafhorst führte die Route über Wahrstedt, Bahrdorf, Gehrendorf und Lockstedt weiter durch Saalsdorf, Mackendorf, Papenrode sowie Groß und Klein Twülpstedt. Anschließend ging es über Rümmer, Volkmarsdorf, Groß und Klein Sisbeck sowie Bisdorf und Rhode weiter nach Neindorf, Glentorf und Beienrode. Über Hattorf und Mörse erreichten die Teams schließlich wieder den Denkmalplatz in Fallersleben, wo die Zieleinfahrt stattfand.
Anbei auch ein Link zu einem YouTube-Video, der den Start zeigt. https://www.youtube.com/watch?v=7jQJBJn2Fzo
Nach 140 Kilometern stand das Endergebnis fest. Rüdiger schaffte es erneut auf das Podium und sicherte sich mit nur 1,7 Strafpunkten den 2. Platz in seiner Klasse. Auch im Gesamtergebnis erreichte er einen starken 2. Rang. Ralf und Michael belegten Platz 4 in der Klasse und wurden Gesamtsechste. Mit 7,2 Strafpunkten verpassten sie das Podium nur knapp. Klaus und Thomas fuhren auf Platz 7 in der Klasse und erreichten Gesamtplatz 13. Sie kamen mit 32 Strafpunkten ins Ziel. Leider war keine Mannschaftsnennung möglich. 38 Teilnehmer waren insgesamt am Start.
Nach 6 von 12 Veranstaltungen im NAOC liegt Rüdiger aktuell auf einem starken 2. Platz, während Michael/Ralf sich auf Rang 4 der Gesamtwertung befinden.
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Bericht von der GAG Classic Rallye Oldenburg, verfasst von Ralf Thiele
Zwei Gifhorner Teams bei der GAG-Classic Rallye des MSC Oldenburg
Am 30. Mai Veranstaltete der MSC-Oldenburg seine Jubiläums Ausgabe der Classic Rallye "Graf-Anton-Günther" zum 30. mal.
94 Teams fanden sich in den Räumen der Firma Nordstern Classic in Oldenburg ein. Die sich in 56 Rallye Teams und 38 "Ausfahrer" aufteilten. Dabei waren auch die Teams Ralf Thiele/Michael Görges BMW 318is und Rüdiger Szengel/ Gerhard Ohlendorf Golf GTI G60 vom AC-Gifhorn.
Bei Schwülwarmen Wetter und Temperaturen von fast 30 Grad machten sich die Teams im 30 Sekunden Abstand ab 10Uhr auf die 195 km lange Strecke durch das Oldenburger Land. Neben 3 Gleichmäßigkeitsprüfungen erwarteten die Teams auch noch fünf zum Teil sehr schwierige und anspruchsvolle Orientierungsaufgaben, die so manches Team vor echte Probleme stellte.
Nach guten Start mit einer guten Orientierung. 1 und einer sehr guten Sollzeitprüfung 1 kamen auch Ralf & Michael bei der folgenden 20km langen Orientierung. in Schwierigkeiten und an ihre Grenzen, fanden aber mit etwas Glück und Geschick doch noch die richtigen Strecken. Kamen dann aber in Zeitnot und kassierten doch noch einige Strafpunkte.
Nach der ZK am Mittag lief es auf den folgenden Orientierung wieder besser aber trotzdem kam der eine oder andere Strafpunkt dazu. Doch dann bei den Sollzeitprüfungen 2 und 3 kam das Desaster. Durch eine missverständliche Skizze im Bordbuch fanden Ralf+Michael nicht die richtige Strecke und fuhren nicht über die Lichtschranken und kassierten so 20 Strafsekunden! Dieses "Malheur" passierte aber auch einigen anderen Teams. Somit fuhr man dann etwas entmutigt über die restliche Strecke bis ins Ziel das man um 17.30Uhrerreichte.
Auch Rüdiger & Gerhard hatten bei den Anspruchsvollen Orientierung so ihre Schwierigkeiten und fanden nicht immer die richtige Strecke. Sie fuhren aber drei gute Sollzeitprüfungen. Dann am späten Abend die Überraschung. Team Ralf/Michael landeten mit 50,15 Strafpunkten noch auf Platz 4 in der Klasse und auf Platz 10 in Gesamt! Was zeigte das viele andere Teams noch größere Probleme hatten.
Auch Rüdiger und Gerhart landeten mit 101,49 Strafpunkten auf Platz 9 in der Klasse und Platz 24 in
Gesamt noch im vorderen Mittelfeld.
Das Fazit der Rallye, es war auf Grund der Temperaturen und der anspruchsvollen Orientierung, eine
schweißtreibende Rallye.
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Bericht von der VFM Frühlingsfahrt 2026 aus Neuenkirchen, verfasst von Ralf Thiele
AC Gifhorn siegt bei "Frühlingsfahrt" - Am 25.04.2026 machten sich gleich drei Teams vom AC-Gifhorn auf in den Heideort Neuenkirchen zur Classic Rallye "Frühlingsfahrt". Bei noch etwas kühlen aber trockenen und sonnigen Wetter war der Start auf dem malerischen Hof-Ensemble von Schröers-Hof.
Von dort ging es über 145 km durch die Heide und über den Truppenübungsplatz Bergen, auf dem 3 Wertungsprüfungen gefahren wurden. Insgesamt gab es 12 Wertungsprüfungen über 75 km die komplett auf Gleichmäßigkeit mit über 60 verdeckten Messpunkten gefahren wurden!
Die längste WP war 14,5km lang mit einen Schnitt von 50km/h. Gegen 17,00Uhr kamen alle Teams wieder zurück auf Schröers-Hof und konnten sich an einen leckeren Grillbüfett stärken.
Die drei "Gifhorner Teams" konnten mit guten Platzierungen überzeugen. Allen voran das Team Rüdiger Szengel / Gerhard Ohlendorf (VW Golf G60) die mit einer Abweichung von 18,6 Sekunden von der Idealzeit (bei 63 Messungen) nicht nur den Klassensieg, sondern auch den Gesamtsieg einfuhren.
Das Team Ralf Thiele / Michael Görges (BMW 318is) landeten mit einer Abweichung von 48,2 Sekunden in der Klasse auf Platz 4 und im Gesamt auf Platz 5.
Das dritte Gifhorner Team Klaus-Günter Schurr / Thomas Brusch (Audi 50) kam mit 89,5 Sekunden Abweichung auf Platz 5 in der Klasse und Platz 8 im Gesamt ins Ziel.
Mit diesen Ergebnis gewann der AC-Gfihorn die Mannschaftswertung und brachte den Siegerpokal mit nach Gifhorn!

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